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10.09.2011, 18:24 Uhr Übersicht | Drucken
Tebroke ist CDU-Landratskandidat
99,4 Prozent Zustimmung – klarer Rückenwind für den Wahlkampf

Die CDU Rheinisch-Bergischer Kreis hat im Rahmen ihrer heutigen Aufstellungsversammlung Dr. Hermann-Josef  Tebroke mit einer eindeutigen Zustimmung von 99,4 Prozent für die Wahl zum Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises aufgestellt. Aus den Reihen der 180 Anwesenden stimmten 178 für den amtierenden Bürgermeister der Gemeinde Lindlar und lediglich ein CDU-Mitglied dagegen. CDU-Kreisvorsitzender Rainer Deppe MdL freute sich aus diesem Grund außerordentlich und bezeichnete das Ergebnis als „traumhaft“ und „klaren Rückenwind“ für die am 20. November stattfindende Landratswahl.



In seiner Bewerbungsrede nannte der ehemalige Professor der Betriebswirtschaftslehre den Rheinisch-Bergischen Kreis als eine Top-Adresse: „Der Kreis ist finanziell gut aufgestellt, die Randlage zu Köln ist eine riesige Chance, die Politik hat bisher immer auf einen vernünftigen Ausgleich der Interessen von Kreis und Kommunen geachtet und auch die Zukunftsthemen wie der demografische Wandel und der erneuerbaren Energien werden angepackt. Diese Voraussetzungen machen mich stolz, als Kandidat für das Amt des Landrats nominiert worden zu sein.“ Der vierfache Familienvater ging in seiner halbstündigen Rede neben vielen unterschiedlichen Schwerpunkten der Kreisentwicklung auch auf das Verhältnis von Bürger und Staat ein: „Ich habe Bedenken, dass das Bild des fürsorgenden „Vater Staats“ noch zeitgemäß ist. Es verleitet viel zu sehr zur Passivität. Wir müssen in der Politik dafür sorgen, dass wir den Menschen das Rüstzeug an die Hand geben, ihre Zukunft eigenständig zu bestreiten.“ Abschließend bekräftigte der Landratskandidat den Willen zur Fortführung der soliden Finanzpolitik des Kreises im Sinne der Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber nachwachsenden Generationen: „Wir werden uns nicht mehr immer Alles leisten können. Aber wir werden das Beste erreichen, wenn wir das zurückstellen, was uns weniger wichtig ist und uns auf das konzentrieren, was uns wirklich wichtig ist.“

Auch Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach gratulierte dem frisch gewählten Landratskandidaten, der sich in seiner Zeit als Professor intensiv mit den Fragen des Finanzwesens beschäftigt hatte mit einem Augenzwinkern im Hinblick auf die Entscheidung zum Euro-Rettungsschirm: „So wie sie sich heute vorgestellt haben, haben Sie das Triple-A-Rating absolut verdient und brauchen sich auch keine Sorgen machen, dass es Ihnen aberkannt wird."

 



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