Aktuelles
15.02.2017, 13:52 Uhr
Baubeginn an der neuen Feuerwache im Rösrather Ortsteil Forsbach Infoabend für die Bürgerinnen und Bürger
Einblicke in die finale Planung der Feuerwache in Rösrath-Forsbach sollte ein von der Stadtverwaltung organisierter Informationsabend interessierten Bürgern und Bürgerinnen in Forbach bieten. Zu diesem Zweck hatten Verwaltung, Planungsunternehmen und Baufirma am 10. Januar 2017 in die Gemeinschaftsgrundschule Forsbach eingeladen.
Dort wurden die detaillierten Pläne zum neuen Feuerwehrgebäude vorgestellt und erläutert, insbesondere dessen Außengestaltung und Außenwirkung sowie Vorschläge zur Gestaltung der verbleibenden Grünflächen. Die Veranstaltung stieß bei allen Betroffenen auf ein hohes Interesse. So konnte Bürgermeister Marcus Mombauer zahlreiche Bürger, politische Vertreter und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr begrüßen, die gekommen waren, um sich vor Ort zu informieren, aber auch um Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Sein besonderer Dank galt der gastgebenden Schule, die freundlicherweise die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.
Bild: Robert Scheuermeyer
Das Gesamtprojekt wird nach den Angaben des Bürgermeisters mit etwa 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Er betonte, mit Baubeginn - der Bauzaun wurde bereits aufgestellt - sei ihm die Information der Bürger und die Aufnahme von Gestaltungsvorschlägen ein wichtiges Anliegen.

Anhand farbig unterlegter Skizzen erläuterte zunächst Simone Mattedi vom Planungsunternehmen „K-Plan“ Lage und äußere Strukturen des zweigeschossigen „Funktionsgebäudes“. Es wird so in das abfallende Gelände eingefügt, dass es von der Bensberger Straße aus möglichst unauffällig wirkt. Im vorderen Bereich, der Fahrzeughalle, werden helle Fassadenplatten optisch die Wirkung des Gebäudekörpers zurücknehmen, während an der Rückseite zur Jägerstraße eine braune Kunststoff-Fassade in Holzoptik einen „naturnahen“ Eindruck vermittelt. Die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge wird zur Bensberger Straße hin erfolgen, wie auch die Alarm-Parkplätze für die Privatfahrzeuge der Einsatzkräfte nach dem Prinzip der kurzen Wege an die Bensberger Straße angebunden werden.

Bauingenieur Thomas Kretschmann vom ausführenden Bauunternehmen „Creativ SF-Bau“ geht davon aus, dass das Projekt aufgrund der Bauweise mit Stahlbeton-Fertigteilen zügig vorankommt und bei normalem Baufortschritt noch im laufenden Jahr 2017 der Freiwilligen Feuerwehr übergeben werden kann.

Im Anschluss daran trug Landschaftsarchitektin Carina Pfeffer anhand einer Zeichnung einige ihrer Gestaltungsideen vor. Das Ehrenmal verbleibt an seinem Platz und soll durch Grünpflanzen betont und zum Feuerwehrgebäude abgegrenzt werden. Für die größere Grünfläche hinter dem Baukörper ist eine vielfältige Gestaltung zum Beispiel mit Boule-Bahn, Obstbäumen, Ruhebereich mit Sitzgelegenheiten und Kunstobjekten vorstellbar. Ziel sei es, das Funktionsgebäude so weit wie möglich optisch zurücktreten zu lassen.

Die anschließende Diskussion drehte sich vor allem um die Gestaltung der verbleibenden Grünfläche, nachdem zunächst über die Ein- und Ausmündesituation in die Bensberger Straße gesprochen und dazu eine Anregung notiert worden war.
Die Idee zum Obstgarten ggf. ergänzt durch einen Kräuterbeet als Lehrgarten für Kindergärten und Schulen wurden genannt, Wasser als belebendes Gestaltungselement, ein offen gestaltetes Holzhaus mit Begrünung und Sitzflächen für Senioren, Kinder oder auch als Fotomotiv für Hochzeitspaare. Angeregt wurden die Begrünung der Gebäudefassaden und die Gestaltung mit steinernen Sitzgelegenheiten.
Gedanken machten sich die Bürger auch über die „Vierbeinigen Lieblinge und deren Hinterlassenschaften“ in einem neu gestalteten Park. Hier wurden Beutelspender und Rücksichtnahme angeregt.

Per saldo war es eine angeregte Diskussion, bei der die Beteiligten eine Fülle von kreativen Ideen zur Gestaltung einbrachten. Am Ende war man sich allerdings einig:
Bei allen Ideen sollte bedacht werden, die dafür verfügbare Fläche nicht zu überladen, vor allem aber Pflegeleichtigkeit und Nachhaltigkeit sicherzustellen. (rh)


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